14.10.2019 bis 25.10.2019: Die große Nationalpark Tour TEIL 1! Die geballte Ladung Action! Natur pur! Mit Hunden und Wohnmobil unterwegs in den National Parks der USA

14.10.2019 bis 25.10.2019: Die große Nationalpark Tour TEIL 1! Die geballte Ladung Action! Natur pur! Mit Hunden und Wohnmobil unterwegs in den National Parks der USA

Die nächsten Wochen sind wir voll auf Nationalparks eingestellt. Insbesondere Utah hat eine wahnsinnig hohe Dichte an Attraktionen. Die Parks hier sind sehr steinlastig. Berge, Berge, Berge. In rot, in gelb, in ocker, in türkis, in schwarz – einfach in alles!!!

Man kann die Tour in einer Art Oval fahren. Es ginge ebenfalls ein Zick-Zack Kurs. Ich entschied mich für ein Ei mit Pickeln. Manchmal muß geschaut werden, aus welcher Himmelsrichtung die Nationalparks anfahrbar sind. Nicht immer ist so ein Park von allen Seiten zugänglich und schwups machst Du 100-200 Kilometer Umweg, um in den Park zu kommen. Ist jedoch weniger dramatisch, als es sich anhört.

15.10.2019: Zion Nationalpark

Schlafplatz vor Zion

Wir verlassen am 14.10.2019 Las Vegas und bewegen uns Richtung Zion. Wir entscheiden uns für einen Stellplatz vor Zion. Unsere Lieblings-App iOverlander (http://www.ioverlander.com) zeigt uns einen Platz, der nichts kostet und wir stehen zwischen einigen anderen Fahrzeugen. Alle in großem Abstand zueinander.

Die Kulisse (vom 14.10.2019) ist sehr schön. Auf dem Bild über diesem Text sieht man einen Trailer mit Slide out (ausfahrbare Zusatzräume) und einer Veranda. Da drin kannst Du Bowling spielen oder eine Discothek eröffnen. Da hat man Platz satt.

Wir sehen einen schönen Sonnenuntergang und sind gespannt darauf, was Zion zu bieten hat.

Impressionen aus dem Zion Nationalpark

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Der Zion Park war nett. Er bietet sich, wie fast alle Nationalparks, für Wanderer an. Leider ist nur eine Strecke mit Hund erlaubt. Diese Strecke gehen wir auf und ab und kommen an einen schönen Fluß. Hier treffen wir Schweizer. Die sind von den vielen Bergen nicht so begeistert. Klar, haben die selbst alles vor der Haustür. Sie nannten es: „Steine gucken!“ Da wir Spaß an den verschiedenen Farben haben, sehen wir das aus einer anderen Perspektive. Deren Sicht mögen wir jedoch viel lieber, denn das Bullshit-Bingo vieler Blogger, daß doch alles so toll sei, ist oft nur Schein. Da wird gerne etwas beschönigt. Alles für die Klicks. Die meisten Follower fahren die Route eh niemals nach! 🙂

16.10.2019 und 17.10.2019: Bryce Canyon

Wir bleiben zwei Tage im und in der Nähe des Bryce Canyon. Ich fange mir eine Männergrippe ein und muß diese Nahtoderfahrung mit Ruhe kompensieren.

Wir stehen fast immer außerhalb und fahren von dort in die Parks. Wir bekommen am Eingang eine Karte und planen dann unsere Tour durch die jeweilige Location. 

Durch die Hunde sind wir etwas eingeschränkt und können so nicht jeden möglichen Winkel der Parks erkundigen. Manchmal lohnt der Aufwand nicht. Da wird etwas als grandios beworben, nur stellt sich hinterher heraus, daß die investierten drei Zusatzstunden nicht wirklich ergebnisorientiert eingesetzt waren… Weiß man leider nicht immer vorher.

Hunde sind in den Nationalparks fast immer verboten. Sie dürfen auf die Parkplätze, aber auf so gut wie keinen Trail (Wanderweg).

Der Bryce Canyon ist sehr abwechslungsreich. Den schönsten Wanderweg darf man nicht mit Hunden gehen. Für viele ist er „das“ Highlight. Wir finden Bryce schön, würden ihn jedoch nicht zu unseren Top-Favoriten zählen.

In der Nähe des Bryce Canyon ist eine Dispersed USFS campsite. Du stehst ganz nah am Nationalpark und darfst frei stehen. Wir verbringen dort zwei oder drei Nächte. Mit Grillen, Lagerfeuer und ausreichend Auslauf für die Hunde.

Impressionen von der Campsite

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18.10.2019: Grand Staircase Escalante

Wem es bisher noch nicht aufgefallen ist:

IN DIESEM BLOGBEITRAG WERDEN BILDER GEBALLERT!!

Es sind letztendlich die Motive, die die Nationalparks interessant machen. Leider können wir nicht viel wandern gehen, da, wie schon mehrfach erwähnt, Hunde verboten sind.

Manchmal ist allein der Weg zum nächsten Nationalpark eine echte Attraktion. Der Weg zum Grand Staircase Escalante ist quasi nur unsere Durchfahrt zum Capitol Reef Nationalpark.

Und was kommen jetzt? Klar, Bilder von und im und rund und sowieso „Grand Staircase Escalante“.

18.10.2019: Übernachtungsplatz Rosebud. Bald vom Jäger erschossen worden?

Rosebud ist ein freier Campingplatz für ATV’s und vielen Jägern. Hier habe ich einige, neue Dinge gelernt. Ich bin halt kein Jäger…

Utah hat mit die liberalsten Waffengesetze in den USA. Und nun das Verrückte: In Utah gibt es wenig Kriminalität. Könnte vielleicht auch daran liegen, daß es kaum Ballungsräume gibt… Die Jäger waren stolz auf diesen Fakt. Wer es genauer wissen will, der schaut sich halt Statistiken an. Natürlich liefen die Jäger mit ihren Langwaffen und mindestens einer Kurzwaffe rum. Gewehre lehnten an Bäumen. Schien eine sichere Gegend zu sein.

Das wirklich Wichtige kommt nun: Orange Kleidung. Das Gesetz in Utah will es so, daß orange Kleidung zum Outfit gehört, damit man nicht erschossen wird. Dies gilt nicht in der Stadt, sondern in Gegenden, wo Jäger anzutreffen sind. Ich war schon recht tief in den Wald gewandert. Wo etwas Oranges herbekommen? Nun, der Jäger gibt mir aus seinem Rucksack einen orangen Pulli. So einfach geht das! Ich gebe den Pulli später zurück. Wir ziehen später im Wald unsere Warnwesten aus dem Auto über und alles wird gut!

Die Jäger sind mit mehreren Trailern und ATV’s unterwegs. Da sind Vater, Sohn, Enkel und Onkel auf der Tour. Hier geht die ganze Familie jagen oder nur in der Natur campen. Wir unterhalten uns freundlich, werden sehr nett empfangen und der Abend bricht langsam heran

Campsite bei Rosebud

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19.10.2019 und 20.10.2019: Capitol Reef Nationalpark

Der nächste Nationalpark ist neben den Redwoods (hohe, dicke Bäume, vorwiegend in Kalifornien) mein bisher liebster Nationalpark. Ich mochte die Fahrt hindurch, wir sind gewandert, ich habe ein Video gedreht und etwas Neues dafür ausprobiert. Das Video kommt später. Ich ziehe zunächst mit den Blogbeiträgen nach.

Die Felsformationen des Capitol Reef gefielen mir am besten. Es wurden zwei Besichtigungstage. Der Grund dafür ist einfach. Wir sind zuerst ein paar Wege gefahren und kamen am Ende zu einer Sackgasse. In dieser Sackgasse empfand ich einen Wanderweg als sehr interessant, so daß wir beschlossen, diesen Weg am nächsten Tag zu beschreiten.

Der Wanderweg führte zum Golden Throne. Eigentlich ist das weiße Plastikding bei uns im Wohnmobil mein goldener Thron… In diesem Fall ein Berg, der gülden im Sonnenlicht schimmert. Ich fand den super, Iris eher doof. Der Weg dorthin war sehr schön und der Weg ist bekanntlich das Ziel.

 

Im Capitol Reef Canyon trafen wir ein Ehepaar mit einem 4 x 4 Truck aus Kassel. Sie kam aus der Schweiz und er aus Italien. Die sind schon ganz lange unterwegs und waren zwischenzeitlich wieder in Italien. Das Fahrzeug sah noch aus wie neu. Auf einem der Bilder hier drüber ist es zu bestaunen.

Interessant war die Tafel zur Mine mit der Warnung vor radioaktiver Strahlung. Viele ausgebaute Wege verdankt der Park den Betreibern von Minen. Früher dachte man, daß der Abbau von Uran eine ganz tolle Idee sei. Man benutzte es gerne in der Medizin. Es wurde Erde (Schlamm) mit Uran versetzt und erhielt dadurch praktische Kurpackungen. Ich habe dazu ein Handbuch der Strahlenheilkunde von 1931 im Internet zum Download gefunden (von Professor Dr. Paul Lazarus).

Den Wohn-Truck aus Kassel, das sehr schöne Expeditionsmobil, sahen wir das erste Mal bereits auf unserem Schlafplatz. Eine gute Überleitung. Es folgen Bilder von unserem Schlafplatz nahe des Capitol Reef.

Auf einem Bild sieht man sogar das Mobil der Kasseler. Der Sonnenuntergang war traumhaft. Wir waren ca. 10 verschiedene Parteien hier. Vom Wohnmobil, Trailer und den Schluchtenscheißern war alles vertreten.

Hier konnten wir eine ruhige Nacht verbringen.

Die nächsten Nächte schliefen wir auf einer sehr großen Anlage in Moab. Diese grandios gelungene Überleitung bringt uns alsbald zu den nächsten Bildern und Texten.

Zum Stellplatz bei Moab lassen sich ein paar Worte verlieren. Stellplätze mit mehreren Mobilen haben ihre Vor- und Nachteile.

Fangen wir mit den Nachteilen an:

  • Schluchtenscheißer, die ihr Toilettenpapier rumliegen lassen
  • Idioten, – mit großen Generatoren -, die in der Nacht die Nachtruhe stören
  • Kuschelcamper, die einem zu sehr auf die Pelle rücken

Nun ein paar Vorteile:

  • man trifft neue Menschen
  • man erfährt etwas über die Umgebung
  • man knüpft neue Kontakte
  • man hat Unterhaltung
So trafen wir ein französisches Ehepaar, die mit ihren 3 Kindern unterwegs waren (https://www.gessiensdamerique.com/). Sie unterrichten ihre Kinder selbst. Dies ist in Frankreich erlaubt und problemlos ohne größere Hürden möglich. Sie haben einen kleinen Truck mit Aufsatzkabine und ziehen einen Anhänger hinterher. Der Anhänger dient als Küche und Stauraum. Wir treffen einen Kriegsverteranen, der nur noch in seinem Wohnmobil lebt. So erfahren wir von einer schönen Stelle am Colorado River, wo wir später mit Kaschmir und Finn spazieren gehen. Kaschmir trifft in Moab einen anderen Hund und legt sich zu dessen Wohnmobil.
Moab ist eine Stadt, wie man sie oft antrifft. Städte sehen hier häufig völlig anders aus als bei uns. Eine Stadt in der Wüste, wo es selten regnet, ist etwas vollkommen anderes, als die meisten Städte in Europa. Natürlich gewachsene Städte sind so gut wie nie anzutreffen. Fast alle Straßen sind rechtwinkelig zueinander angeordnet. Die Wege sind breit und mit überlangen Gespannen gut zu befahren. Mir persönlich sagt die europäische Architektur mehr zu. Die Entwürfe auf dem Reißbrett haben dennoch praktische Vorteile.
Moab wird unsere Operationsbasis. Von hier aus geht es nach Canyonlands, Arches und später den Colorado entlang nach… COLORADO ! 🙂

21.10.2019: Canyonlands Nationalpark

Da es das Wetter zuließ, konnten wir in Canyonlands etwas wandern. Es war nicht zu heiß, somit ließen wir die Hunde im Wohnmobil. Hunde – wie fast immer – sind auf den Trails nicht erlaubt. Der Park hat viele Canyons. Darum wohl der Name… Man hätte auf verschiedenen Wegen auch durch die Canyons fahren können, nur ist das mit unserem Standard Wohnmobil immer so eine Sache. Ohne Allrad und optimaler Federung einfach nicht immer ein Spaß.

Geschichtlich ist Canyonlands interessant. Ich fasse das so zusammen:

Steward Udall (Secretary of the Interior unter President Lyndon B. Johnson) überflog mit „jemand anderen“ (Floyd Dominy) die Canyonlands. Floyd Dominy sah in den Canyons einen riesigen Stausee und das man das alles prima überfluten könne. Steward Udall sah darin einen schützenswerten Nationalpark. Nach einigen Jahren mit vielen Diskussionen wurde es schließlich ein Nationalpark (unterschrieben von President Lyndon B. Johnson). Wir haben tolle Bilder aufgenommen und ich fand einen gemütlichen Felsen für ein Nickerchen.

22.10.2019: Arches Nationalpark

Es wird langsam lästig zu erwähnen, auch hier konnten wir wieder nicht mit den Hunden wandern. Manchmal nehmen wir die Hunde dennoch mit, wenn nicht so viel los ist. Nicht wirklich erlaubt, hier muß man abwägen. Wir bewegen uns immer mehr außerhalb der Saison und dann ist es nicht mehr so crowded, wie der Deutsch-Englisch-Vermischer so sagt. Sprich: Es ist nicht mehr so viel los.

Nachdem ich viele „Steine“ sah, kommt bei mir so langsam der Romantiker raus. Darum ist Arches für mich der Park der Penisse! Penisse wohin man sieht! Er hat PENIS geschrieben. Penis! Penis! Penis!

Eigentlich ist der Park für seine Arches (Bögen) bekannt. Ich halte das für eine Lüge! Oder die Bögen stellen was anderes dar und der Rest dann „das“ und dann wird ein Schuh daraus, falls man versteht, was ich meine…

Gut, für die Vertreter von diversen Geschlechtern vom Humor her wahrscheinlich nicht so passend, da dort vermutlich nicht so viel ins Hirn paßt und man lieber dämlich als infantil ist… Da bin ich doch lieber infantil.

Bevor ich mich weiter um Kopf und Penis schreibe, kommt hier nun eine Auswahl an Bildern des Penis-National, äh, Arches National Parks.

Außer meiner dezent versteckten Anspielung auf den Genderwahnsinn, war der Arches Nationalpark sehr schön. Die Bögen sind beeindruckend und es ist faszinierend, darunter zu stehen. Ein Parkabschnitt mit vielen Penissen hatte den klangvollen Namen: „Garden Eden…“

Die Hunde kamen etwas zu kurz, also war für den nächsten Tag das Bespaßungsprogramm für die Vierbeiner geplant!

23.10.2019: Am Colorado entlang nach Colorado!

Wir folgen von Moab aus dem Colorado River in den Bundesstaat Colorado. Wir finden tatsächlich eine sehr schöne Stelle, an der wir die Hunde schwimmen lassen können.

Hunde schwimmen im Colorado River

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Auf unserer Reise nach Colorado ändern sich die Felsformationen. Colorado liegt sehr hoch. Das werden wir noch merken. Oft finden wir verlassene Häuser. Manchmal sind wir uns nicht ganz sicher, ob dort noch jemand lebt. In den USA erkennt man an einigen Stellen sehr gut, daß es wirtschaftlich holperig lief oder läuft.

Die Straßen scheinen manchmal endlos. Wenn wir zu hause sind, werden uns 500 km gar nicht mehr viel vorkommen. Wir selbst fahren am Tag zwischen 50 und 400 km. Da wir im Moment viele Nationalparks vor dem Wintereinbruch sehen möchten, sind wir etwas zügiger unterwegs. Das wird sich mit der Zeit entschleunigen.

unendliche Weiten

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verlassene Häuser

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Wir sind in Colorado!

Die Nacht hätten wir auf einem Walmart Parkplatz verbringen können. Wir entschieden uns für einen Wanderparkplatz. Die Aussicht war gut, wir haben Auslauf für die Hunde und den Platz für uns alleine. Manchmal verirren sich Menschen auf den Platz, um mit den eigenen Hunden Gassi zu gehen.

Die Nacht war etwas gruselig. Ich spazierte mit den Hunden und plötzlich ging in geringer Entfernung ein mächtiges Geheule los. Rund 200 Meter von mir schienen sich Coyoten mit uns parallel zu bewegen. 200 Meter sind für Hunde und Coyoten keine wirklich große Distanz. Ich entschied mich, zügig den Rückweg zum Wohnmobil anzutreten.

 

Old Spanish National Historic Trail

24.10.2019: Colorado National Monument

Der Colorado National Monument Park stand nicht so wirklich auf der Liste. Es war jedoch nicht weit entfernt von uns und so entschieden wir, es zu besichtigen. Der Eingang war nicht mehr besetzt. Wir sind schon sehr weit außerhalb der Saison unterwegs.

Wir wurden Zeugen unendlicher Weiten. Hier hatten wir einen Ort mit sehr offenen Landstrichen. Der Horizont schien ewig weit weg. Und dann gab es wieder viele Steine, die wir uns ansehen konnten. 

Impressionen vom Colorado National Monument

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Noch am gleichen Tag geht die Fahrt weiter. Wir waren noch im T-Shirt unterwegs. Die Sonne hatte bereits nachgelassen, aber so wirklich kalt war es nicht. Mir war nicht klar, daß es jetzt immer höher und höher gehen würde. Wir fuhren bis auf 11.000 Fuß hoch (3.350 Meter). Ohnehin bewegen wir uns die nächsten Tage immer zwischen 7.000 und 9.000 Fuß (2.100 – 2.750 Meter). Die nächsten Bilder verdeutlichen die Veränderungen der Landschaft. Wir sind dafür ca. 400 km gefahren.

Durch das Wetter platze der Traum, noch in die Rocky Mountains oder den West Horseshoe Park zu fahren. Wir sind nicht „schneebereit“. Wir fahren auf Sommerreifen und Schneeketten sind ebenfalls nicht an Bord. Schneeketten könnten wir uns besorgen. Unsere Begeisterung hält sich jedoch in Grenzen, denn es mangelt uns sogar an gescheiten Winterklamotten.

Dadurch, daß Finn eine Magendrehung hatte, fehlen uns 5 Wochen. Mit dem heutigen Wissen wäre ich etwas anders gefahren. Dann hätten wir den Yellowstone, Grand Teton und den Mount Rushmore noch mitgenommen. Allerdings wäre das mitten in der dicken Urlaubszeit gewesen. Das hätten wir in Kauf nehmen können. „Hätte, hätte – Fahrradkette“ 🙂 .

Wir sind fast in Denver und übernachten auf einem Supermarkt Parkplatz. Es wird wohl wieder ein Walmart gewesen sein. Wir versuchten vorher einen Schlafplatz in der Wildnis anzufahren, jedoch fehlte uns der Grip und wir unterließen das Vorhaben sehr schnell. Wir hatten nur wenig Neigung, die Straße war voller Schnee und unser Wohnmobil weigerte sich, überhaupt noch einen Meter zu fahren. Wir nutzen dann den Rest-Asphalt, den wir finden konnten, drehten und fuhren weiter.

Wohnmobil im Schnee

25.10.2019: Denver und Castle Rock Outlets

Am nächsten Tag fuhren wir kreuz und quer durch Denver. Viel gesehen haben wir dort nicht. Also entschieden wir uns zu einer Fahrt in ein Outlet Center „Caste Rock“. Hier kauften wir ein paar Klamotten. Nein, hier gab es noch keine Wintersachen, wir wollten doch Richtung Süden in die Sonne!!

An dieser Stelle ist der erste Teil unserer großen National Park Serie zunächst am Ende, ich befürchte, daß es sonst viel zu langweilig wird.

Der nächste Blog dreht sich nur um einen Ort: Bishop Castle! Das hat nun wenig mit einem Nationalpark zu tun, ist dennoch nicht minder sehenswert.

Bishop Castle ist komplett verrückt und es muß einen der Wahnsinn gepackt haben, um dort durch das Gebäude zu turnen! Bishop Castle ist ein geniales Highlight und hat das Potential für einen eigenen Blog. Dieses Schloß, bzw. diese Burg wurde von einem einzelnen Mann erbaut.

Aber halt! Das kann ich doch alles im Blog von Bishop Castle schreiben!!

Es scheppert dann wieder Bilder Freunde! Die Festplatte glüht!

Bis dahin!

Castle Rocks Outlet

Maik

Gebürtiger Norddeutscher (Stade) Jahrgang 1974, gut abgehangen.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Marco Neul

    MEGAaaaaaaa!!

    Ich bin gerade gönnend neidisch auf diese tolle Tourbund die vielen Erlebnisse und Eindrücke die ihr dort habt.

    Viel Spaß weiterhin!
    Es gilt jeden Moment zu genießen!!!

    Viele Grüße aus dem kalten Norden good Old Germanys!

    1. Maik

      Moin, moin,
      im Moment stehen wir in der Nähe von Santa Barabara im Regen. Für uns ist nun Mexcico fest gesetzt. Allen Bedenken zum Trotz. Die Baja soll sicher sein. 🙂

  2. Rita Oellerich

    Ich habe jetzt die beiden Blogs gelesen, es ist immer richtig spannend und macht wie immer Megan viel Spaß! Es schüttet hier wie verrückt, daher ist es doppelt so schön, wenn man etwas tolles zu lesen hat! Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß! 👍😚

    1. Maik

      Wir sitzen immer noch im Regen. Es wird langsam besser. Heute waren wir wieder Wäsche waschen. Da gehen immer 3 Stunden für drauf. Im Moment haben wir kein richtiges Ziel.

  3. Hallo Maik
    Vielen Dank für die super Impressionen aus den Parks und Deinen humorvollen Text dazu. Wir werden einen Teil dieser Parks nächstes Jahr mit einer geführten Seabridge Tour besuchen. 2022 wollen wir dann die USA mit dem eigenen Wohnmobil bereisen. Ich freue mich schon auf weitere Berichte von Dir
    LG Roland / Jimmy2.ch

    1. Maik

      Hallo und danke für Deinen Kommentar :-).
      Eine geführte Tour in den USA halte ich für rausgeworfenes Geld. Selbst wenn man kein Englisch kann. Hier wird einem überall geholfen. Canada und USA sind Traumländer für Wohnmobilisten. Wir nutzen NIE Wohnmobilstellplätze. Dafür bietet sich Nordamerika an. Etwas kniffeliger wird es vermutlich in Mexico. Dazu nächstes Jahr mehr.
      Was muß man groß wissen? Gas, Wasser, Strom, Entsorgen, Wasseranschluß (Adapter), Gasadapter, Visum (ja/nein). Krankenversicherung. KFZ-Versicherung. Mieten. Fertig. Wir haben Solar, Lithium und B2BLader, externer Strom interessiert uns nicht.
      Wenn man allerdings nur wenig Zeit hat, dann kann so eine geführte Tour gut sein, denn natürlich hat man eine Lernkurve, die in den ersten 4 Wochen sehr steil verläuft und in den nächsten 2 Wochen komplett abflacht. Für 6 Wochen kann ich eine geführte Tour nachvollziehen. Ab 3 Monaten sollte man alles alleine machen, denn gerade die Lernkurve macht viel Spaß.
      Wir reservieren nichts vor. Wir fahren einfach hin und gucken dann, wie es geht. Absolut empfehlenswert ist es, außerhalb der Saison zu fahren.
      Aber vollkommen losgelöst ob nun geführt oder nicht: Die Reise lohnt sich! Bei geführten Reisen bleibt man nur in seiner eigenen Blase, die zu verlassen ist noch viel interessanter.
      Manche brechen die geführten Seabridge Touren ab und machen auf eigene Faust weiter.
      Merkt man, daß ich ein leidenschaftlicher „Freisteher“ bin 🙂 ???
      Die großen Städte haben uns oft sehr gut gefallen. Komischerweise sind wir keine Fans von San Francisco, dafür von Chicago, Las Vegas, Toronto, Montreal,… Und es kommt später noch die Ostküste mit New York, usw…
      Freut Euch einfach auf die Tour! Sie wird gut!

      Wenn ich lesen könnte… Ihr macht erst eine geführte Tour und dann alleine? Das geht auch! Dann habt ihr eine gute Chance, manches auf eigene Faust zu wiederholen und besser zu machen 🙂 . Packt Euch bloß Solar, B2B Lader und LiFePO4 rein. Und ggf. habe ich dann schon meine Wohnmobilwerkstatt in Deutschland 🙂 . Kann an auch aus CH mal vorbei gucken ^^.

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