27.10.2019 bis 03.11.2019: Die große Nationalpark Tour TEIL 2 mit Bisons und riesigen Condoren – Helikopterflug durch den Grand Canyon – ach ja, und Reifenpanne

27.10.2019 bis 03.11.2019: Die große Nationalpark Tour TEIL 2 mit Bisons und riesigen Condoren – Helikopterflug durch den Grand Canyon – ach ja, und Reifenpanne
Mesa Verde Nationalpark

27.10.2019: Great Sand Dunes

Wir sind immer noch in Colorado, lassen jedoch den Schnee hinter uns. Der Weg hierher hatte seine Tücken. Google Maps wollte uns durch gesperrte und für uns unpassierbare Gebiete schicken, die Navigator Truck Navigation sah einen anderen Weg für uns vor. Leider hörte ich auf Onkel Google… Tante Navigator wäre besser gewesen.

Sei es drum, nach einem Turn und kleinem Umweg erreichten wir die Great Sand Dunes. Auf dem Weg hierher sahen wir unseren ersten Bison. Als er nah dran war und wir ein Foto machen wollten, drehte sich das Vieh um, zeigte seinen Arsch und ließ uns an seinem Geschäft teil haben. Dafür vielen Dank! Frei nach Heidi Klum: „Du bekommst heute kein Foto von mir!“ (Wir haben eines gemacht, aber halt beim Scheißen…)

Die Übernachtung erfolgte auf einem Parkplatz vor dem Nationalpark. Wir waren dort ziemlich allein. Also so ziemlich ganz allein. Quasi ganz und gar allein. Also erst war da noch jemand, dann aber nicht mehr. Also wir waren noch dort. Aber allein…

Die großen Sanddünen – Eingang

In den großen Sanddünen hatten Iris und ich ein kleines „Kommunikationsproblem“. Zum Einen konnten wir uns nicht hören, denn es stürmte ohne Ende, zum Anderen dachte ich, sie wollte nicht weiter und entschied mich dagegen, auf sie zu warten. Ich sprintete nicht etwa wie ein Wilder voran. Ich machte Videos, Bilder und beobachtete die Hunde. Das Wetter war echt böse und der Sand schmirgelte uns über Haut und Haar. Von den Augen ganz zu schweigen.

Die nächsten beiden Bilder zeigen Kaschmir und Finn im Wind.

Hunde hart am Wind

Finns Fell ist relativ kurz und starr und wird vom Wind einfach hochgepustet.

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Kaschmir bekommt den voll Wind von vorn und kann seine Ohren nicht gerade halten.

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Ich hatte etwas Sorge, da mir nicht klar war, wie die Hunde auf diesen Wind und den vielen Sand reagieren würden. Sie haben sich wacker geschlagen und erklommen die höchsten Dünen. Sie sind dann mit mir auf der windigen Seite der Dünen gelaufen, da auf der anderen Seite der Dünen, wo der Wind quasi ins „Tal“ knallt, der Sand einem einfach zu brutal um die Ohren flog.

PS: Finn hatte einen Tannenzapfen im Maul!

Insbesondere weil es so anstrengend war, hat es mir großen Spaß gemacht. Im tiefen Sand sind die Schritte erbarmungslos anstrengend. Ich bin auf eine der höchsten Sanddünen geklettert und dann so schnell wie möglich dort runter gelaufen und gesprungen. Einige versuchten „Schlitten zu fahren“, jedoch machte der Wind einen Strich durch diese Gaudi. Es ließ sich nicht richtig gleiten, der Windwiderstand war zu groß.

Die große Sandkiste war toll. Gut, später mußte ich mit Iris noch „besprechen“, wieso ich denn allein weiter bin (gewesen war getan hatte tun) und nicht wartete… Finn reagierte später mit leichtem Durchfall, was auf einen Streßlevel hindeutet, Kaschmir ist da eher der Panzer, der alles mitmacht. Finn (der dunkle Hund) hat einen höheren Trieb und fährt sich damit leichter hoch.

Nach knapp zwei Stunden Sandkiste ging es zu unserem nächsten Schlafplatz im Wald.

 

Unser Schlafplatz im Wald

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Der Weg zu diesem Platz ging von einer Autobahn ab. Wir mußten einige Zeit fahren und entschieden uns dann für eine Stelle auf der Straße an einem Fluß. Wir hatten am frühen Abend noch ca. 16°C im Wohnmobil und darum die Idee, in der Nacht die Heizung nicht laufen zu lassen. Eine blöde Entscheidung, denn es wurde richtig kalt und am nächsten Morgen standen wir im Schnee. Zum Glück war der Niederschlag gering. Hier gab es ein paar Steigungen, die wir ohne Schneeketten sonst nicht hätten fahren können. Die Autobahnen (Highways) sind i.d.R. immer gut befahrbar und geräumt (…oder komplett gesperrt… dazu in einem anderen Blog; weißte Bescheid!)

Nun ging es weiter zum nächsten Nationalpark. Er heißt Mesa Verde. Da es bereits spät wurde, ging es zunächst auf einen tollen Stellplatz in der Nähe.

Unser Schlafplatz vor Mesa Verde

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29.10.2019: Wir sind im Mesa Verde Nationalpark

Dieser Nationalpark unterscheidet sich etwas von den anderen Parks. Bisher haben wir schöne Landschaften und tolle Felsformationen gesehen. Es gab grandiose Wanderwege und viel Natur zu entdecken. Was auf der Strecke blieb waren archäologische Funde. Das einzige Pfund, welches ich bisher finden konnte, war das, welches ich in unsere weiße Keramik… Äh, ja… (gut, unsere Keramik ist aus Plastik – genug der Details…)

In Mesa Verde kann man Städte bestaunen, die in den Fels gebaut wurden. Eine willkommene Abwechslung und ein sehenswerter Nationalpark.

Es gibt verschiedene Städte zu bestaunen. Sie sind tief im Felsen verbaut. Einige Häuser waren nur durch Leitern zu erreichen. Diese Städte mit Wasser und Lebensmittel zu versorgen, wird nicht immer sehr leicht gewesen sein. Es wurden einige Artefakte in einem Museum ausgestellt. Das war recht nett gemacht. Die Führung an so einer Stadt vorbei haben wir nicht mitgemacht.

Der Park war so gut wie leer. Für uns ist es ein Glücksfall, daß wir so deutlich außerhalb der Saison unterwegs sind. Je weniger los ist, umso besser.

Das Wetter zur Zeit: Trocken. Wir haben zwischen 2° und 4° C.

Unser nächster Stellplatz war hinter einem Burgerking. Hier fanden wir streunende Hunde und Bettler. Ein Hund konnte auf Kommando hinken. Das schien er sich selbst beigebracht zu haben. Fühlte er sich unbeobachtet, dann lief er wie eine Eins 🙂 .

Keyenta Arizona: Bettler und Streuner

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Da habe ich mich doch gewundert, warum man kein Geld an Pfannenhändler geben darf (siehe Bild des Schildes oben) oder wieso überhaupt Pfannen an Parkplätzen verkauft werden… Oder was so schlimm an Pfannengriffen sein soll…??

Ein „Panhandler“ ist ein Bettler bzw. Schnorrer. Die Nacht war sicher. Internet bekamen wir mit unserer Verstärkerantenne vom Burger King und Taco Bell. Den nächsten Tag wollte ich zum Lake Powell und wir strandeten im Antelope Canyon.

30.10.2019: Der Antelope Canyon

Wir folgten den Schildern zum Antelope Canyon, aber auch nur, weil es auf dem Weg zum Lake Powell ganz viele Hinweise zum Canyon gab. Darum dachte ich, daß da doch irgendwas dran sein mußte! Wir fuhren in eine Stadt, versorgten uns mit Vorräten und ich sah im Internet nach, wo man eine Tour bekommen könnte.

Hier ist alles fest in der Hand von Ureinwohnern. Wir durften 50 USD pro Person zahlen, um durch einen Canyon geführt zu werden. Der Canyon war schön, jedoch war das Abzocke. Es gibt einen Upper und einen Lower Canyon. Ich kenne Berichte, daß so eine Tour 2 Stunden dauern kann, wir wurden in 30 Minuten durch den Canyon geprügelt. Es wurde uns gezeigt, wie man sehr schöne Fotos aufnehmen kann. Preis und Leistung paßt nur so gar nicht.

Der Canyon war schön, eine Empfehlung kann ich dafür nicht aussprechen. Wir haben allerdings eine Menge Bilder gemacht. Man hat uns gezeigt, wie man schöne Fotos erstellen kann.

Antelope Canyon: Horizontale Bilder

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31.10.2019: Navajo Bridge

Die Navajo Bridge ist eine Brücke, die als etwas besonderes dargestellt wurde.  Sie wurde 1929 nach 1,5 Jahren für die Öffentlichkeit nutzbar.

Wir hielten hier nur, weil die Brücke einen eigenen Parkplatz hatte und auf unserem Weg zum Grand Canyon war. Plötzlich sahen wir ein paar größere Vögel und man erklärte uns, daß das Condore seien. Hmm, die Vögel kamen mir bekannt vor. Schnell nachgesehen und festgestellt, daß wir den größten Vogel Nordamerikas vor uns haben.

Bemerkenswert an dieser Stelle ist, daß mir jemand sein riesiges Canon Objektiv lieh, um den Vogel zu fotografieren!! Ein Amerikaner rückt mal eben sein 1.400,00 USD teures Objektiv raus, damit ich damit Bilder machen kann. Hammer!

Es folgen nur Bilder der Brücke, denn wir sahen 3 Vögel und die drehten uns nur den Rücken zu. Aber später, ja später, also später dann!! Ich sage nur: Später!

„Sach“ mal, da hat sich doch ein Vogelbild in die 3 Bilder-Reihe eingeschlichen? Und wieso habe ich nur die neuere Brücke und nicht die historische Seite fotografiert?? Okay, beide Brücken sehen sich verdammt ähnlich, aber umwerfend schlau war das nicht…

Navajo Bridge

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31.10.2019 und 01.11.2019: Grand Canyon North Rim

Wir fahren also über die Navajo Brücke, da diese uns zum Grand Canyon führt. Es gibt den North Rim und den South Rim (Nordrand, Südrand). Wir fahren zuerst zum North Rim. Hierbei gilt Folgendes zu beachten. Um vom North Rim zum Süd Rim zu kommen, muß man einen Umweg von mehr als 300 km fahren!! Möchte man sich diesen Weg sparen, dann fährt man am besten nur zum Süd Rim. Dort ist es touristisch erschlossener und man kann eine Helikopter-Tour durchführen. Wir haben Zeit, wir machen beides.

Das North Rim ist außerhalb der Saison wie ausgestorben. Wir sehen kaum andere Touristen. Am besten besucht man das North Rim morgens, denn am Nachmittag war das Gegenlicht zum Fotografieren sehr stark. Da wir am 31.10. erst Nachmittags ankamen, beschlossen wir, einen weiteren Tag am North Rim zu verweilen.

Hier laufen Bisons frei rum und wir bekommen in der Nähe des Grand Canyons einen schönen Stellplatz im Wald für die Nacht.

Tauchen wir nun ab in den ersten Teil der Bilder-Bombe des Grand Canyons. Ich erwähnte es schon vorher, die Nationalpark Blogs sind sehr bildlastig, da wir sie meist sehr bildgewaltig fanden.

Am North Rim gibt es noch ein paar Abzweigungen zu entdecken und wir warten auf besseres Licht zum fotografieren. Also suchen wir uns nicht zu weit weg einen Schlafplatz für die Nacht (ähm, das schrieb ich doch schon… ach nee, wir sind zum gleichen Platz zurück wie die Nacht vorher oder wie – oder was??). Wir hätten auch auf dem Campingplatz vor Ort übernachten können. Jedoch war dort, bis auf die Stellplätze, alles geschlossen (kein Wasser, keine Entsorgung, keine Toilette, kein Restaurant, keine Duschen, kein Internet, kein Nichts). Heute ist die letzte Übernachtungsmöglichkeit auf diesem Campingplatz, danach geht er in die Winterpause. Obwohl nichts mehr am Platz verfügbar war, wollte man den vollen Preis. Also sind wir ein paar Kilometer wieder zurück gefahren und mußten nichts bezahlen. Wir fühlten uns vom Betreiber des Stellplatzes leicht vera… veralbert…

Der 01.11. ist gekommen und es lohnt sich. Wir können schönere Bilder schießen und das Wetter spielt auch mit. Für uns hat sich der Besuch des North Rims gelohnt!

Wir sind sehr glücklich mit dem Tag. Wir standen früh auf, um gutes Fotolicht zu haben und dadurch hatten wir Zeit, um uns noch auf den Weg in Richtung South Rim zu machen. Dafür war wieder die Brücke zu überqueren, bei der wir bereits 3 Codore sahen. Vorher fuhren wir einige andere Wege ab und sahen den höchsten Punkt des Grand Canyons (auf den Bildern zu sehen).

Zurück zur Brücke, der Navajo Bridge, die wir zwei Tage zuvor bereits überquerten:

Wir trauten unseren Augen nicht: Da waren nicht nur 3 Condore (wie vor zwei Tagen, die nur faul auf der Stelle hockten und sich keinen Millimeter bewegten), wir sahen wenigsten 8 dieser Prachtexemplare. Und wir konnten tolle Bilder machen. Sie lagen, sie saßen und sie flogen herum. Da diese Vögel sehr selten sind, hat man alle markiert. Überall konnte man Nummern sehen. Durch großes Glück und Zufall konnten wie diese großen, seltenen Vögel aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Genial!

Der fehlende Kopfschmuck ist nicht etwa eine Krankheit, sondern bei dieser Art vollkommen normal.

Navajo Bridge: A Spot to see California Condors

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Wir fahren weiter und sind kurz vor dem Grand Canyon South Rim. Wir sehen noch einen anderen, sehr schönen Canyon und scheppern danach zu unserem neuen Schlafplatz. Es ist wieder ein großer Platz mit unzähligen Möglichkeiten. Im Sommer muß hier sehr ordentlich was los sein, denn es gibt irre viele Feuerstellen. Der Platz wird gerne von ATV-Fahrer genutzt (All Terrain Vehicle, meistens Quads). Als wir ankommen, machen wir zwei weitere Camper aus, jedoch einige hundert Meter von uns entfernt.

Wir haben einen schönen Sonnenuntergang und alles ist prima. Bis der nächste Morgen kommt und da war es gar nicht mehr so prima. In der Nacht glaubte ich, wir hätten Schlagseite bekommen. So unrecht hatte ich damit nicht…

02.11.2019: Wir erwachen mit einer Überraschung!

Am 02.11.2019 trauen wir morgens unseren Augen nicht… Wir haben einen Platten! Irgendwo am Arsch der Welt. Das brauchst Du nicht. So gar nicht. So ganz und gar nicht!

Ich pumpe die Dose also erst einmal auf und wir verlassen den Campground. Der Boden ist mir zu nachgiebig und ich habe auf der unebenen Fläche keine Lust, eine Fehleranalyse durchzuführen.

Ich merke, daß die Luft für maximal 10 km hält. Das kann ja heiter werden… Hilft nix, da müssen wird durch. Zum Glück finden wir bereits nach nicht mal 2 km einen befestigten, halbwegs ebenen und sicheren Platz am Straßenrand.

Der Fehler ist schnell zu finden, weil gut zu hören, dadurch leicht zu lokalisieren und zu sehen. Eine Schraube hat sich recht weit außen durch den Mantel gebohrt. Ich entscheide mich dazu, das Wohnmobil aufzubocken und den Reifen zu demontieren. Kurz vor unserer Abfahrt empfahl mir Marco Neul von  http://www.lieblingswomo.de ein Reifen-Reparaturset. Dieses sollte nun zum Einsatz kommen.

Für die Reparatur hätte ich nicht zwingend den Reifen abnehmen müssen, so konnte ich jedoch besser arbeiten.

Diese Reparatur sollte fast eine Woche halten. Jedoch bemerkte ich im Laufe der Zeit, daß sich seitlich der Reparaturstelle mit der Zeit eine Beule bildete. Der Nagel war einfach zu weit außen. Schön in der Mitte der Lauffläche wäre besser gewesen. Wir konnten ein paar Tage fahren, alles schien super, etwas später mußten wir dennoch Reifen tauschen. Dazu etwas später.

Während der Reparatur hielten Amerikaner an und fragten nach, ab wir Hilfe bräuchten. Typisch Amerika. Hier ist man immer hilfsbereit! Es hielten ebenso zwei deutsche Urlauberinnen an und fragten, ob man uns helfen könne.

Die Reparatur verlief gut, das Loch hielt dicht und wir konnten weiter in Richtung South Rim fahren. Zunächst fuhren wir ein paar Aussichtspunkte an. Am South Rim ist sehr viel mehr los als am North Rim.

Zum Schluß geht es zum nur 3 km entfernten Schlafplatz. Morgen wollen wir fit sein! Für uns steht etwas Großes an!

 

03.11.2019: Der Hubschrauberflug durch den Grand Canyon

Iris und ich hatten beide das Bild vor Augen gehabt, wie schön ein Flug mit dem Hubschrauber durch den Grand Canyon sein muß. Wir wollten den Hubschrauberflug machen. Zunächst fahren wir durch das Grand Canyon „Dorf“. Es ist vielmehr eine Stadt, die nur den Touristen gewidmet ist. Hier reihen sich unzählige Übernachtungsmöglichkeiten aneinander.

Danach fahren wir zum Flugplatz, den ich auf Google Maps fand. Ich dachte, wo ein Flugplatz ist, da ist ein Helicopter, da ist eine Buchungsmöglichkeit. Und genauso war es!

Für 319,00 USD pro Person buchen wir einen 50 Minuten Flug durch den Grand Canyon. Bei einer Online-Buchung wären es 299,00 USD gewesen, wie ich gerade feststelle.

Man macht vorab eine Sicherheitseinweisung und schaut einen dazugehörigen Film. Dann geht es los. Iris hat das Glück, vorne zu sitzen und ich sitze hinter ihr außen. Sehr gute Plätze. Vorher wird man gewogen, damit der Helikopter nicht zu sehr aus dem Gleichgewicht kommt. Insgesamt sind wir 7 Personen inklusive des Piloten.

Im Helikopter werden wir erst einmal mit Sicherheitsgurten versehen und bekommen einen Kopfhörer nebst Mikrofon. Nur so ist es möglich, daß wir uns verständigen können. So ein Heli ist richtig laut.

Wir heben ab und zu unserem Flug werden vom Band (heute vermutlich eine MP3 Datei) einige Informationen über das überflogende Gelände erteilt. Als wir uns dem Grand Canyon nähern, ertönt die Titelmelodie von Star Wars. Wir fliegen über eine Ebene und plötzlich ist der Canyon vor uns und wir tauchen in ihn hinab. Musik und Bild passen perfekt zusammen. Ein Gänsehautmoment.

Flugbilder Grand Canyon hochkant

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Ich werde noch Videos schneiden. Hier kommt ein kleiner Schnipsel, um einen Eindruck zu vermitteln. Hierzu stellt man sich am besten die Star Wars Titelmelodie vor, denn diese wurde, wie bereits erwähnt, just in diesem Moment abgespielt:

Grand Canyon Kurzvideo

Für uns hat sich diese Investition auf jeden Fall gelohnt. Der Flug war toll, der Ausblick irre schön und wir können nur unsere Empfehlung aussprechen. Es gäbe für kleineres Geld auch die Möglichkeit, mit einer Propellermaschine zu fliegen. Ich denke aber, daß der Helikopter sehr viel mehr Sicht und Spaß bietet.

Das war nun erst einmal die geballte Ladung an Nationalparks. Am Anfang unserer Tour sind mir 2-3 Parks durch die Lappen gegangen, da ich mich in der Planung etwas verschätzte, bzw. etwas zuviel Angst vor dem Wintereinbruch hatte. Natürlich sehen wir in den nächsten Tagen noch einige sehr schöne Orte, jedoch wird die Dichte an Nationalparks nun deutlich dünner.

Für diesen Blog gilt an dieser Stelle: Wir sind raus und denächst mehr – hier in diesem Kino!

Maik

Gebürtiger Norddeutscher (Stade) Jahrgang 1974, gut abgehangen.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Uwe Oellerich (Vater)

    Maik, wieder einmal ein gelungener Blog. Die „Spache“, Deine Schilderungen: gelungen! Ich sehe Dich, die Bilder, die Situationen förmlich vor mir. Der Versuch Iris im Sandsturm los zu werden, um sie dann im Hubschrauber vorne sitzen zu lassen, erklärt sich mir nicht so richtig. Aber glaub Deinem alten Vater: zusammen macht alles mehr Spaß. Ihr Vier gehört zusammen und sollt und müsst noch viele schöne Dinge erleben. Mit (etwas Neid) viel Freude und Spannung warte ich auf weitere Berichte❣👍😘😘😘😘

    1. Maik

      Ich muß beim Blog noch etwas Gas geben, damit ich aktueller werde. Außerdem sind noch ein paar Videos drin, die auf den Schnitt warten.
      Wir haben richtig gute Laune und Iris aus dem Hubschrauber schubsen ging nicht. Ich kam nicht an den Gurt und so leicht ging die Tür nicht auf!

  2. Rita Oellerich

    Hallo Maik, wie immer super geschrieben, es liest sich wie ein spannendes Buch. Was Ihr alles so erlebt habt und noch erleben werdet, das werdet Ihr ein Leben lang nicht vergessen. Papa und ich fragen uns oft, was wohl in den Köpfen der Fellnasen vorgeht, wo sie doch Tag und Nacht mit Euch zusammen sind, aber wie man ja auf den Fotos sieht, fühlen die sich 100% wohl. Jetzt sind wir mal gespannt, was Euch in Mexico erwartet und Eure Aufenthaltsdauer für Amerika verlängert wird, wir drücken die Daumen. Weiterhin ganz viel Spaß und immer eine schrottfreie Fahrt.
    Liebe Grüße Mama 👍😊🚍

    1. Maik

      Den Hunden ist das halbwegs egal. Was die nicht mögen, das sind Wüsten mit Kakteen. Der Boden ist oft sehr hart oder sogar stachelig. Wälder finden die super. Mit halbwegs normalen Untergrund und wenn dann noch Wasser in der Nähe ist, sind sie kaum zu halten. Mexico wird jetzt etwas vollkommen anderes, denn wir sprechen kein Spanisch…

  3. Angelika Schulz

    Hallo Ihr Beiden,
    Eine unglaublich faszinierende Gegend! Großartige Fotos, ein beeindruckendes Video und Abenteuer pur, an dem wir virtuell teilhaben dürfen. Das sind Reisemobil-Erlebnisse, die Ihr nirgendwo buchen könnt und die man auch nicht mehr vergisst! Und dazu wieder eine super Reportage. Einfach nur Spitze – wir sind schwer begeistert!
    Liebe Grüße, Angelika+Jörg

    1. Maik

      Danke schön! Wir haben richtig viel Spaß! Mexico dürfte für uns etwas schwieriger als die USA werden, da wir der Sprache nicht mächtig sind… Wir schreiben fleißig weiter!

      1. Angelika Schulz

        Das wird trotzdem klappen Maik. Mit Englisch kommt man sehr weit, auch in Mexiko (allerdings ist die Aussprache schon etwas gewöhnungsbedürftig, wie ein Kollege mir berichtete). Ein gutes Wörterbuch und den Mut, notfalls auch mal etwas aufzumalen, dann funktioniert das. Wir können auch kein Italienisch und trotzdem können wir uns in Italien verständigen! LG

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