23.07. bis 30.07.2019: Auf nach Halifax und Bier bis zum Abwinken! Iris ist bald mit von der Partie! Und dann schon wieder zu Peggy’s Cove!

23.07. bis 30.07.2019: Auf nach Halifax und Bier bis zum Abwinken! Iris ist bald mit von der Partie! Und dann schon wieder zu Peggy’s Cove!

In Wirklichkeit ist immer noch der 22.07.2019. Da ich die Blogs mit aneinander gereihten Datumsangaben versehe, pfusche ich das aus optischen Gründen im Text nun zurecht 🙂 .

Der Plural von Datum ist nicht Datümer. Es soll Daten heißen. Ich entschloss mich für Datumsangaben.

Ich mische übrigens ß und „ss“. Ich boykottiere wissentlich die Rechtschreibreform und rechtfertige damit, daß ich viele Fehler mache.

Das hat nichts mit dem Blog zu tun? Stimmt! Kommen wir endlich zum Blog und dem Alkohol!

Auf dem Weg von Peggy’s Cove zum Point Pleasant Park in Halifax, landete ich mehr aus Zufall am Memorial Tower von Halifax. Wikipedia schreibt dazu:

„Ein 34 Meter hoher Turm; zur Erinnerung an die Einführung der kolonialen Selbstverwaltung im Jahr 1758 errichtet.“

Innen findet man ein paar Treppen und Wendeltreppen. Der Aufstieg lohnt sich, da die Aussicht sehr schön ist.

Da ich von Peggy’s Cove keinen weiten Weg bis Halifax hatte und früh aufstand, mußte noch etwas Sightseeing her. Kaschmir sollte Auslauf bekommen, ich wollte meine Beine vertreten wissen. Dafür fuhr ich bewußt die Küste ab, um einen geeigneten Parkplatz zu finden. Ich landete plötzlich in einem Wohngebiet und an einer sehr steilen, schmalen Straße, die nach unten führen sollte. Diese Straße war in einem bemitleidenswerten Zustand, geleitete mich jedoch direkt auf einen Parkplatz, der nah an diesem Turm sein sollte. Alles richtig gemacht! Unwissentlich natürlich!

Mit Kaschmir wurde nun der Turm bestiegen. Oben angekommen erblickte ich eine Robbe im Wasser. „Wieso ist denn hier eine Robbe im Wasser?“ Neugierig fragte ich einen Jungen Mann. Er meinte, daß das Meer an die Bucht angeschlossen sei und man seit einiger Zeit häufiger zusätzlich Weiße Haie beobachten würde. Hmmm, viel Glück kleine Robbe!

 

Kaschmir mochte die Wendeltreppen nicht wirklich. Er nahm zum Ende hin einen Sprung in Kauf, der einen Meter abwärts ging. Ich bin froh, daß ihn diese Idee nicht beschlich, als wir 10 Meter höher waren. Manchmal hat er komische Ideen…

Ich lese in diesem Moment meinen Text von eben. „So, so, das Meer ist an die Bucht angeschlossen… Na dann… „
So eine Bucht muß Prioritäten setzen!

Um den Turm herum ist ein kleiner Park angelegt und eine Stelle, an der man Boote zu Wasser lassen kann. Kaschmir wurde von Schulkindern bestaunt, die ihn streicheln durften. Nach dem Bad in der Menge gab es für Kaschmir ein Bad im Wasser.

23.07.2019 – 26.07.2019 (Halifax)

Ich tingele ab sofort zwischen dem Point Pleasant Park und verschiedenen Walmarts in Halifax hin und her. Der Point Pleasant Park ist sehr schön und bietet für Hunde sehr viel Auslauf. Der Parkplatz ist kostenfrei. 

Am Point Pleasant Park kann man bis 20.00 Uhr stehen, davor ist noch ein Theater, da wird erst um 22.00 Uhr das Tor geschlossen. Ich verließ den Park immer vor 20.00 Uhr.

Der Park hat ein paar „alte“ Gebäude und Befestigungsanlagen. 

Kaschmir entwickelte eine Leidenschaft für die Squirrel-Jagd (Eichhörnchen). Bekommen hat er nie eines. 🙂

Eichhörnchen gegen Kaschmir oder umgekehrt?

Passanten erzählten mir einiges über die Geschichte von Halifax. Halifax hatte einige Rückschläge zu verzeichnen. Mal wurde mehr als die Hälfte der Bevölkerung von einer Krankheit dahingerafft (vor 19 Hundert). Einmal schepperten zwei Schiffe um 19 Hundert (1917, erster Weltkrieg) zusammen. Blöderweise war eines bis in den letzten Winkel voll mit Munition und Sprengstoff. Noch in 100 km Entfernung (!!) gingen Fensterscheiben kaputt. In der Menschheitsgeschichte gab es kaum eine stärkere Explosion. Hiroshima war nicht so stark. Wer es genau wissen will, der google danach. Große Teile der Stadt waren schlicht dem Erdboden gleich gemacht worden.

Nahe Peggy’s Cove (nicht weit weg von Halifax) gab es den schicksalsschweren Absturz der Swiss Air Maschine Flug 111, wo alle Passagiere und Besatzungsmitglieder starben (1998).

Mir wurden noch 1-2 weitere Katastrophen genannt. Da fragt man sich doch direkt: „Wo mache ich hier bloß Urlaub?“

An alle Geschichtsprofessoren: Mir reichen grobe Fakten, die mir seriös von Passanten mitgeteilt wurden. Das ist auch nicht schlechter als Wikipedia! 🙂

Meinen Tag startete ich meist mit einem Spaziergang von 2-3 Stunden im Park. Das war mein Kaschmir-Bespaßungs-Programm (kurz KBsP).

Danach gab es das MBsP. Mein persönliches Programm war eher bierlastig. Am ersten Tag lief ich ca. 12 km durch die Stadt Halifax und besuchte eine Zitadelle (von außen), erkundete die schöne Hafenpromenade und durchquerte ein paar Straßen der Altstadt.

Am Ende blieb ich in der Nähe des Anlegers von Cunard, da dort eine Brauerei an einer Ecke mit leckerem Bier war, ich bis dorthin nur 25 Minuten Fußweg hatte und es Kaschmir nicht zumuten wollte, jeden Tag 12 km zu wandern! Der arme Hund! Der mußte schon mit in den Park!

Das Bier trank ich nur, damit ich mit anderen Gästen der Brauerei ins Gespräch kommen konnte. Das Bier war ein notwendiges Übel für die Kommunikation. Diese Bürde nahm ich schweren Herzens auf mich.

Mein großer Einsatz wurde belohnt und ich erhielt ein Foto zusammen mit Kaschmir, wo ich doch voller Pein eine kleine Auswahl verschiedener Biersorten trinken mußte! Ohne meine heroische Tat wäre dieses Bild nie entstanden, denn sonst wäre ich nicht in Kontakt zu anderen Gästen getreten, die dieses Bild von mir schossen. Ich habe alle Mühen auf mich genommen!

Maik mit Kaschmir im Biergarten

Ein paar Aufnahmen des Hafens möchte ich nicht vorenthalten. Vielleicht fahren wir in ein paar Monaten mit der Queen Mary 2 nach Hause. Da wir im Prinzip nicht wirklich etwas planen, haben wir dazu noch keinen wirklichen Plan. Cunard ist die Reederei (heute das Kreuzfahrtunternehmens Carnival Corporation & plc, Cunard nur noch der Markenname) des Kreuzfahrtschiffes Queen Mary 2.

Bei der Sichtung meiner Bilder mußte ich feststellen, daß ich nur wenige Bilder von der Stadt Halifax selbst schoß. Der Hafen und das Bier müssen mich sehr in ihren Bann gezogen haben…

Zumindest habe ich ein Bild von der Zitadelle aus geschossen, um einen kleinen Überblick über die Stadt Halifax zu gewinnen. Die Zitadelle selbst besichtigte ich nicht, denn es waren keine Hunde erlaubt.

Panoramabild von Halifax

Um mit dem Rest der Welt und vor allen Dingen mit Iris in Kontakt zu bleiben, nutzte ich das Internet verschiedener Walmarts. Da so ein Supermarkt-Parkplatz auf Dauer kein toller Schlafplatz ist, wollte ich die letzte Nacht vor Iris Ankunft wieder „draußen“ stehen. Somit ging es für mich nach Rainbow Heaven.

27.07.2019 (Rainbow Heaven)

Rainbow Heaven scheint die Bucht zu heißen. Ganz lustig dazu zu wissen ist, daß diese Halbinsel zum größten Teil zu einer Schießanlage gehört. Somit ist das ein sehr passender Name 🙂 … irgendwie …

28.07.2019 (Halifax Point Pleasant Park & Halifax Airport Flughafen)

Ich erwachte morgens in Rainbow Heaven. Dort traf ich Franzosen und Schweizer.  Danach fuhr ich zur nächst gelegenen Entsorgungsstation und am späten Nachmittag zurück zum Point Pleasant Park. Kaschmir sollte noch bespaßt werden.

Ich hatte es nicht eilig, denn Iris würde mit 2 Stunden Verspätung, also gegen 22.00 Uhr am Flughafen ankommen. Ich wurde von zwei Frauen, die in ihren Autos saßen angesprochen. Ja, ich bin unglaublich sexy und kann mich vor lauter Kontakten zu Frauen nicht retten. Als Alibi nehmen die Frauen immer Kaschmir, da er doch so ein schöner Hund sei. In Wirklichkeit wollen sie alle doch nur mich!

Diese beiden Frauen arbeiten für die Reederei, die unser Wohnmobil verschiffte. Sie fahren die Fahrzeuge auf und von den Schiffen. Sie interessierten sich dafür, wie ich zufrieden ich gewesen sei und freuten sich, daß meine Sicherheits-Dashcam zeigte, daß die Mitarbeiter von Wallenius Wilhelmsen erstklassig mit unserem Fahrzeug umgingen. Ausnahmsweise wollten diese beiden Frauen nicht meinen Körper, sondern Kaschmir bewundern und Informationen zum Wohnmobil einholen. Gut, das haben alle behauptet, hier hat es zum ersten Mal gestimmt 🙂 .

Abends holte ich Iris endlich ab. Der Finn war leider während des Fluges nicht so entspannt wie der Kaschmir. Mit dem Kaschmir kann man gefühlt überall hinfliegen, mit Finn möchte ich nur den Rückflug nach Deutschland machen und dann eher nicht mehr mit ihm fliegen. Die Idee mit der Schiffsreise von Nordamerika nach Europa ist allein deswegen sehr interessant. Auf dem Schiff gibt es große Zwinger, Bespaßung und sie können von uns besucht werden. Im Moment ist das nur eine Idee.

 

29.07.2019 (Hurra, Hurra, der Finn ist da! Iris auch!)

Heute zeigen wir Finn unseren Park. 

Wir wollten es eigentlich langsam angehen lassen, aber direkt am Abend ging es schon zu Peggy’s Cove.

Eine kurze Tour durch die Supermärkte haben wir bereits hinter uns. Peggy’s Cove wurde wieder richtig schön

30.07.2019 (Peggy’s Cove, Nova Scotia)

Der aufmerksame Blogleser wird Peggy’s Cove bereits kennen. Peggy’s Cove bildet den Abschluß dieses Blogbeitrages. Es sind wieder ein paar schöne Bilder enstanden, die gleich am Ende zu sehen sein werden.

Mittlerweile sind wir in Toronto und lernten einen Griechen aus Berlin in Canada kennen. Was für mich bedeutet, daß ich im Moment nur 10 Tage hinterher hänge… Uiuiui, Blog schreiben ist echt Arbeit ^^.

Maik

Gebürtiger Norddeutscher (Stade) Jahrgang 1974, gut abgehangen.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Uwe Oellerich (der Papa)

    Moin Ihr Abenteurer, habe gerade Deinen Blog gelesen, einfach herrlich! Das mit den Frauen und dem Körper verstehe ich, geht mir täglich genauso!😁 Wir sind in Wischhafen im Hotel, waren gestern bei Ute in Fredenbeck, ist spät geworden. Wir freuen uns auf weitere Infos. Liebe Grüße 🤗😘

    1. Maik

      Ich hatte ja gehofft, daß mich der körperliche Verfall im Alter vor den Frauen rettet. Scheint wie mit gutem Rotwein zu sein: Wird im Alter besser.
      😂

Schreibe einen Kommentar

Wenn Sie kommentieren, stimmen sie unseren Datenschutzbedingungen zu.